Dienstag, 1. Juli 2008

A Einführung

Was ist eigentlich "Gesundheit"? Ein plakatives Schlagwort in der Werbung ist: "Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit"

Schon früh haben sich Organisationen und Fachleute zu einer Definition des Begriffes bemüht. Hier stehen einige Versuche diesen Begriff in kurz knappe Begriff zu fassen:

WHO-Definition (1946)
Gesundheit ist der Zustand vollständigen körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefinden.

1987 folgte eine neue Definition, nämlich "Gesundheit ist die Fähigkeit und Motivation, ein wirtschaftlich und sozial aktives Leben zu führen".


Ferdinand Hoff (1896-1988; dt. Internist)
Gesundheit ist das harmonische Gleichgewicht zwischen Bau und Funktion des Organismus einerseits und seelischen andererseits.

Medizinsoziologie
Gesundheit ist ein Zustand optimaler Leistungsfähigkeit eines Individuums, für die wirksame Erfüllung der Rollen und Aufgaben für die es sozialisiert worden ist.

Im Jahre 2002 beschreibt der Sozialwissenschaftler Badura Gesundheit dermaßen:
"Gesundheit ist Voraussetzung und Ergebnis einer kontinuierlichen Auseinandersetzung des Menschen mit Bedingungen und Herausforderungen in Familie, Schule, Arbeitswelt und Freizeit. ... Am überzeugendsten erscheint eine Vorstellung von Gesundheit als Kompetenz oder Befähigung zu einer aktiven Lebensbewältigung, eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wiederhergestellt wird."

Die Arbeitswelt gehört zu den wichtigsten Lebensbereichen des Menschen, sie kann sehr entscheidend zur persönlichen Entfaltung und damit zur Gesundheit oder Krankheit beitragen.

Arbeitsbedingte psychosoziale Belastungen, gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und die Schaffung einer alter(n)sgerechten Arbeitswelt, das sind heute wichtige Themen im betrieblichen Gesundheitsschutz.

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