Dienstag, 23. Dezember 2008

Mit Ultraschall Arthrose heilen (Teil 3)

Unter die Kontraindikationen ("wer darf dies nicht anwenden") fallen strahlentherapeutisch behandelte Patienten, Blutgerinnungsstörungen (Hämophilie, Gerinnungshemmende Medikamente wie Heparin oder Marcoumar), Gefäßerkrankungen (Varizen, Thrombosen), akut fiebrige Erkrankungen, Tumore und Metastasen, sowie die Anwendung über Gelenkersätzen aus Polyäthylen.

Ich würde dies auch nicht bei Arteriosklerosen an dem lokalen Ort anwenden.




Medikamentöse Ursachen für eine Arthrose können z.B Antibiotika von Typ Gyrasehemmer (Fluorchinolone z. B. Ciprofloxacin, Levofloxacin) sein. Diese Chemotherapeutika führen in schlecht vaskularisierten (mit Blutgefäßen versorgten) Geweben (hyaliner Gelenkknorpel; Sehnengewebe) zu einer Chelatbildung mit Mg2+-Ionen, was zur Folge hat, dass irreversible (nicht wieder zu behebende) Schäden am Bindegewebe entstehen. Diese Schäden sind bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase in der Regel ausgeprägter. Tendinopathien (Erkrankungen an Sehnen) und Arthropathien (Erkrankungen an den Blutgefäßen) sind bekannte Nebenwirkungen dieser Medikamentenklasse. Beim Erwachsenen führen diese Antibiotika nach Informationen von unabhängigen Pharmakologen und Rheumatologen zu einem beschleunigten physiologischen Abbau des hyalinen Gelenkknorpels.


Achtung:

Auch eine langjährige Behandlung mit Marcumar kann durch Abnahme der Knochendichte bei Belastungen der Gelenkbinnenstruktur eine Arthrose begünstigen.



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Fortsetzung folgt

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