Montag, 12. Januar 2009

Rezepte mit Ringelblumen

Salbenherstellung

Basiswissen:
1) Kochen Sie alle Gerätschaften vorher ab. Bakterien führen dazu, daß die Salben schnell schimmelig werden. Entfernen Sie auch die Spültmittelreste!!!
2) Beachten Sie als Anfänger ungedingt auf die angegebnen Mengenangaben.
3) Erhitzen Sie ungedingt in einem Wasserbad. Die Erwärmung ist schonender und gleichmäßiger.


Als Salbengrundlage können zum einen Bienenwachs mit Öl oder Schweineschmalz dienen.


Zubereitung:
Schweineschmalz erhitzen bis es flüssig ist. Die Zutaten (ein oder mehrere Kräuter) beifügen und aufkochen lassen. Anschließend 10 Minuten ziehen lassen. Etwas abkühlen lassen und in ein sauberes Gefäß umfüllen und kühl aufbewahren.

Nimmt man als Basis Bienenwachs und Öl, so geschieht dies wie beim Schweinemalz. Allerdings bedingt das Mischungsverhältnis von Wachs zu Öl die Geschmeidigkeit der Creme. Ein gutes Mischungsverhältnis ist 4 gr. Wachs zu 50 ml Öl. (Mehr Wachs = fester; mehr Öl = flüssiger). Die Substanzen abkühlen lassen (handwarm) und gewollten Wirkstoffe unter Rührem hinzufügen (ätherische Öle etc.).

Alternativen: 2 gr. Wachs, 6 gr. Lanolin oder Kakaobutter, 50 ml Öl (ist teurer, aber cremiger)

Haltbarkeit:
Wenn hygienisch gearbeitet wurde, dann kann die Salbe bis zu einem Jahr haltbar sein.


Kräutermengenverhältnis:
500 gr gutes Schweinschalz
4 Handvoll Ringelblumenblüten, Blätter, Stengel, kleingehackt
– wenn es geht sollten die Kräuter frisch sein

Maria Treben rät die Mischung einen Tag stehen zu lassen. Danach nochmals leicht erwärmen und durch ein „Leinentuch“ (kann man kochen = Hygiene) abfiltern und in kleine, saubere verschließbare Gefäße abfüllen.




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