Sonntag, 15. März 2009

Bluthochdruck - oft eine Störung im Hormonhaushalt

Oftmals wird Bluthochdruck-Patienten eine salzfreie Kost empfohlen. Dabei können die Gründe dafür auch im veränderten Hormonhaushalt liegen. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) empfiehlt deshalb diesen immer auch überprüfen zu lassen.

Einige Zahlen:

Etwa 25 Millionen Menschen in Deutschland haben einen zu hohen Blutdruck.

Bei rund 15 Prozent der Menschen mit Bluthochdruck ist dieser Folge einer anderen Erkrankung - meist einer hormonellen Störung.

In etwa 10% der Fälle ist eine Überproduktion des Nebennierenhormons Aldosteron der Auslöser. Vom sogenannten Conn-Syndrom sind hierzulande rund 2,5 Millionen Menschen betroffen. Aldosteron regelt den Blutdruck, zu viel davon lässt ihn krankhaft ansteigen.

Auch andere Hormone der Nebenniere können im Überschuss Bluthochdruck verursachen. So produziert zum Beispiel das Phäochromozytom als meist gutartige Geschwulst die blutdruckerhöhenden Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin.


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Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
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Anna Julia Voormann/Beate Schweizer
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