Dienstag, 17. März 2009

Gerät, um die Gedanken zu lesen, ist technisch möglich

Wissenschaftlern der University of Toronto (UT) ist es gelungen, mittels eines Infrarot-Scans das Entscheidungsergebnis von Testpersonen bei einem 50:50 Wahrscheinlichkeit mit einer Treffergenauigkeit von 80 Prozent korrekt abzulesen. Die Untersuchungen sollen zukünftig für die Kommunikation mit stummen und bewegungsunfähigen Patienten genutzt werden.

Wenn dieses Gerät zum Einsatz kommt, dann können sich viele Schlaganfall-Patienten Hoffnung davon versprechen. Ich kenne Personen, die, hoch intelligent, sich leider nach einem Schlaganfall nicht mehr mitteilen können. Sie verstehen alles, können über alles nachdenken, sich aber nicht mehr mitteilen. Zum Teil auch nicht mehr über die Gestik. Für diese Personen wäre es der Himmel auf Erden, wenn sie dann über das Gerät, welches vielleicht mit einem Computer verbunden ist, sich wieder am täglichen Leben beteiligen könnten. (mehr)

In wieweit sich dann die Krankenkasse an der Zuzahlung zu diesem Gerät beteiligt, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.


Allerdings sollte man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben:

Das menschliche Gehirn, so Luu weiter, sei wahrscheinlich zu komplex,
als das es jemals möglich sein werde,
auch zufällige komplexe Gedankeninhalte ablesen zu können.

"Wenn wir jedoch den Inhalt und die Antwortmöglichkeiten
vorgeben und eingrenzen, wird Gedankenlesen tatsächlich möglich."

Aber dies ist vielleicht erst der Anfang von einer langen Suche.


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