Freitag, 3. April 2009

Neue Herzinfarkt Therapie in Aussicht

Wie neueste Untersuchungen festgestellt haben, können sich Herzzellen, entgegen der bislang herrschenden Meinung, nun doch regenerieren!

Der Kardiologe Olaf Bergmann und seine Kollegen (Karolinska-Institut, Stockholm) haben in Studien nachgewiesen, daß die Herzzellen sich langsam erneuern können. Im Alter von 25 Jahren betrug die Regenerationsrate 1 Prozent der Herzmuskelmasse. Bis zum Alter von 75 Jahren sank sie dann auf 0,45 Prozent ab. Die Studie hat ergeben, daß in der „normalen menschlichen Lebenszeit“ etwa 50 Prozent aller Herzzellen ersetzt werden.

Und genau diesen Effekt wollen die Wissenschaftler für die Therapie ausnutzen. Sie hoffen, die Schädigung des Herzens mit Hilfe Stammzellentherapie zu therapieren zu könne. Erste positive Erfolge wurden bereits bei Herzinfarkten bei Mäusen erzielt. Es sei gelungen, mit einer zweigleisigen Strategie Stammzellen der Tiere aus dem Rückenmark ins Herz zu locken und dort geschädigtes Gewebe zu ersetzen, berichteten die Forscher in der Aprilausgabe des Fachblatts "Cell Stem Cell". Dies könnte also auch für den Menschen in Zukunft die neue Herzinfakrt Behandlung sein. Die Diagnose „Herzinfakt“ ist dann nicht mehr so dramatisch und kann sich als „kalkulierbares“ Risiko herausstellen.

Nach Angaben der WHO ist der Herzinfarkt weltweit die Todesursache Nummer eins, und in Deutschland erleiden jährlich ca. 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, wovon etwas jeder Fünfte (ca. 60.000) daran verstirbt.

Allerdings sollte auch die Prävention in Bezug auf die Herzinfakrte vorangetrieben werden und Aufklärungen mit den thematischen Inhalten „Wie kann ich meinen Herzinfarkt vermeiden“ verstärkt werden.



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